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Wer bestimmt, wie glücklich wir im Job sind? Warum wir Mitarbeitern Self-Empowerment ermöglichen sollten.

Eva Friese

Glücklich sein. Endlich nichts mehr aufschieben. Ein Projekt nach dem anderen abhaken. Erfüllung im Job finden: Wer wünscht sich das nicht? Zu oft schieben wir anderen die Verantwortung für unsere eigene Motivation zu, doch ist es nicht so, dass wir uns vor allem selbst motivieren und empowern müssen, bevor andere einen guten Einfluss auf uns nehmen können? Klingt für Unternehmen jetzt erst einmal einfach und bequem – ganz so leicht ist es aber tatsächlich auch für den Arbeitgeber nicht. Im Gegenteil: Auch die Unternehmen stehen in der Pflicht! Schließlich ermöglicht ein entspanntes und gewinnbringendes Miteinander erst das, was letztlich das übergeordnete Ziel ist: Gesunde, glückliche, leistungsfähige Mitarbeiter.

Self-Empowerment? Was ist das eigentlich?

Empowerment bezeichnet verschiedene Maßnahmen, mit denen man die Fähigkeiten anderer positiv beeinflussen kann. Wenn man jemanden empowert, ermächtigt man ihn oder sie, etwas selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu tun. Die Aufgabe von Führungspersonen ist es, ihren Mitarbeitern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie sich selbst dazu befähigen können, den Arbeitsalltag glücklich und selbstverantwortlich zu meistern.

Authentisch sein macht glücklich

Verschiedene Studien zeigen: Neben den Voraussetzungen, die von den Arbeitgebern geschaffen werden – wie zum Beispiel ein angemessenes Gehalt, ausreichend viele Urlaubstage, Corporate Benefits und Co. –, ist vor allem das Arbeitsklima entscheidend für das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Und nichts wird so deutlich von jedem einzelnen Arbeitnehmer mitgestaltet wie das Klima im Team. Ganz konkret bedeutet das, dass jeder einzelne Mitarbeiter für sich selbst die folgenden Fragen beantworten sollte: Wie gehe ich mit Kritik an meiner Arbeit um? Wie trage ich selbst zum Teambuilding bei? Wie viel Zeit und Engagement muss ich vielleicht auch on top investieren, um glücklich in meinem Job zu sein?

 

Viele Mitarbeiter sind unzufrieden mit ihrem Job, ihren Aufgaben und ihrem Arbeitgeber – aber können nicht auf den Punkt bringen, worin das begründet liegt. Schließlich liegt die Unzufriedenheit oft nicht an Überstunden oder schlechter Bezahlung, sondern einfach an fehlender Motivation und Begeisterung für die Sache.

Wachst über euch hinaus!

Aber was bedeutet das für Führungskräfte? Natürlich: Beim Thema Self-Empowerment geht es vor allem um die eigene, persönliche Einstellung des Einzelnen. Aber es ist wichtig, dass das Management auch Strukturen schafft, in denen es möglich ist, dass Mitarbeiter sich entfalten und selbst motivieren können. Nach dem Motto: Wer Mitarbeiter zu Self-Empowerment ermutigen möchte, muss ein bisschen seiner eigenen Power abgeben. Zum Beispiel, indem Projekte bewusst ins Team gegeben werden, Mitarbeiter sich ihre Arbeit individuell einteilen können und Stärken gefördert werden. Mitarbeiter müssen wissen, was ihre Aufgaben sind. Sie brauchen Etappenziele, kleinschrittige Feedbacks und Raum dafür im normalen Alltag. Eine Fragenkultur auch im stressigen Alltag ermöglicht es, über sich selbst hinauszuwachsen – sich selbst dazu befähigen, auch fordernde Aufgaben lösen zu können, gehört in einem modernen Unternehmen einfach dazu. Wenn die eigene Einstellung, die Förderung durch den Vorgesetzten und das gegenseitige Feedback stimmen, macht das glücklich – und bringt Power!

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