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Trends im Recruiting: Warum sich der Blick nach innen lohnt

Eva Friese

Vom Fachkräftemangel bis zum War for Talents – lange schon wird im Recruiting mit derartigen Floskeln Endzeitstimmung verbreitet. Aber was steckt dahinter: Ist es wirklich der Mangel an qualifizierten Kräften auf dem Markt, der vielen Unternehmen die Suche nach neuen Mitarbeitern so erschwert? Oder liegt es nicht vielleicht auch an den Vorstellungen vom perfekten Mitarbeiter – und dem deshalb teilweise eingeschränkten Blick der Personaler auf Talente in den eigenen Reihen?

Ist Praktikantenförderung die Antwort auf den Fachkräftemangel?

Praktikanten sind meist wenige Wochen oder Monate im Unternehmen, sie werden eingearbeitet, übernehmen teilweise verantwortungsvolle Aufgaben und werden im besten Falle sogar zu vollwertigen Teammitgliedern. Aber wann haben Sie zuletzt daran gedacht, einen Ihrer Praktikanten in ein festes Arbeitsverhältnis zu übernehmen?

Talentierte Praktikanten zu fördern und sie langfristig ans Unternehmen zu binden, ist eine gute Strategie, um qualifizierte Absolventen einzustellen. Die gewissenhafte Betreuung von Praktikanten und die aktive Pflege von Talent Relations ist entscheidend, wenn es darum geht, freie Stellen mit Menschen zu besetzen, die gut ins Unternehmen passen.

Was tun, wenn der Nachwuchs einfach fehlt?

So sehr die Suche nach dem „passenden Mitarbeiter“ nach einer reinen Gefühlssache klingt, kann man mit neuen Ideen und fundierten Maßnahmen Recruiting-Problemen begegnen. Auch wir haben bei unseren Talent Platforms in den vergangenen Monaten bemerkt, dass sich manch offene Stelle nicht so schnell besetzen lässt. Vor allem im Vertrieb suchen wir passenden Nachwuchs – aber auch in unserer Online-Redaktion und im Online-Marketing ist noch Platz für Talente.

Wir haben uns dafür entschieden, einen für uns neuen Weg zu gehen: Während sich die Kommunikation auf Ausbildung.de in der Vergangenheit ausschließlich an Jugendliche und Unternehmen gerichtet hat, sprechen wir nun auf unserer Karriereseite auch eine ganz neue Zielgruppe an. Hier zeigen wir, wer wir sind, geben Einblicke in unsere Arbeit und unser Teambranding – und präsentieren uns als das Team, das wir tatsächlich sind.

Wer kann was? Cultural Fit ist entscheidend

Gerade mit der Karriereseite machen wir deutlich: Uns interessiert natürlich in erster Linie, was der Bewerber kann, genauso wird ihn aber interessieren, wer ihn hier erwartet. Qualifizierte und passende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Unternehmen nur dann finden, wenn sie zeigen, wie und wer sie sind. Persönlichkeit wiegt hier weitaus schwerer als (Personal-)Marketingfloskeln. Damit die Suche nach Talenten für das eigene Unternehmen nicht zum Krieg wird.

Bildquellen:

Menschen im Café: Death to Stockfotos

Hausfassade: Death to Stockfotos

Mann im Parkhaus: Death to Stockfotos

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